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Stand vom: 27.04.2016
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Pressemeldungen
   

WAZ vom 13.04.16

Korrekturen

Tierschutzverein selbst gibt das Geld

In unserer gestrigen Ausgabe berichteten wir, dass die Sparkasse Dortmund die neue Stiftung des Tierschutzvereins Groß-Dortmund mit einem Kapital von 25 000 Euro ausstatte. Das ist nicht richtig. Das Geld stellt der Tierschutzverein aus eigenen Mitteln bereit. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

     
   
     
   

WAZ vom 12.04.16

Altersvorsorge zum Jubiläum gesichert

Tierschutzverein gründet Stiftung

Seit 1951 setzt sich der Tierschutzverein Gross-Dortmund für Projekte ein, die Tieren ein artgerechtes Leben ohne Beeinträchtigungen garantieren. Mit der Gründung einer neuen Stiftung hat der Verein jetzt seine persönliche Altersvorsorge gesichert.

Fünfundsechzig Jahre ist der Tierschutzverein Gross-Dortmund dieses Jahr geworden. Statt diesen Geburtstag aber gebührend zu zelebrieren, schafft der Vorstand lieber noch mehr Grund zur Freude: Er gründet die neue Stiftung "Stiftungsfonds des Tierschutzvereins Gross-Dortmund e. V." Die Sparkasse stattet diese mit 25 000 Euro Grundstockvermögen aus.

Herzensangelegenheit

Sascha Horitzky, Stiftungsberater der Sparkasse, übergab Erika Scheffer, 1. Vorsitzende des Vereins, gestern die Stiftungsurkunde. Für ihn scheint es eine Herzensangelegenheit zu sein: "Tiere haben keine Stimme. Sie brauchen unsere Hilfe", betont der Bänker. Er ist von der Arbeit des Vereins überzeugt: Sie sei grandios und müsse unbedingt fortgesetzt werden.

Mit den Erträgen der Stiftung kann der Verein zeitlich unbegrenzt unterstützt werden. Während Spendengelder nämlich nur für den kurzfristigen Gebrauch gedacht sind und aufgrund steuerrechtlicher Vorgaben spätestens im Folgejahr ausgegeben werden müssen, wird das Engagement mithilfe einer Zustiftung langfristig gesichert.

Vermögen bleibt erhalten

Dabei werden lediglich die Erträge aus dem Vermögen zur Erfüllung der Stiftungszwecke verwendet. Das Vermögen selbst bleibt aber im vollen Umfang erhalten.

Scheffer betont, dass in Sachen Tierschutz noch viel zu tun sei. Der Vorstand hoffe daher nicht mehr allein auf Spenden, die bereits ab einem Euro möglich sind. Er ist jetzt auch auf - Zustifter - ab 5000 Euro - angewiesen, um seine Projekte auf lange Sicht zu wahren. Die neue Möglichkeit zur Unterstützung schließe die üblichen Spendengelder keineswegs aus.

"Jeder, der sich beteiligen möchte, kann jetzt selbst auswählen, auf welche Weise er es tut", fasst Scheffer die Neuerung im Verein zusammen.

Der Stiftungsvorstand entscheidet

Der Stiftungsvorstand - beraten durch das Kuratorium - entscheidet jährlich, welche wohltätige Einrichtungen aus den Spende und Erträgen des Vermögens unterstützt werden.

Ein Stiftungsfonds kann ab 25 000 Euro errichtet werden.

     
   
     
   

WAZ vom 26.03.16

Tier- und Naturschützer kontrollieren Osterfeuer

Auch Nachwuchskräfte im Einsatz

Wenn in Dortmund ab Karsamstag bis Ostermontag 30 genehmigte Osterfeuer lodern - vor allem in den südlichen und nördlichen Vororten-, wird nicht nur das Umweltamt darauf achten, dass die Vorschriften dazu eingehalten werden. Der Tierschutzverein sowie Naturschutz- und Umweltverbände werden auch verdeckte Kontrollen machen, kündigte Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, an.

Es dürfe niemand glauben, dass er ungestraft gegen die Vorgaben des Umweltamtes verstoßen könne, warnt Scheffer. Der Tierschutzverein werde auch seine Nachwuchskräfte, Jugendliche der "Bärenbande", zur Kontrolle einsetzen.

Vor allem, so Scheffer, werden die "Kontrolleure" darauf achten, dass das Brennmaterial kurz vor dem Entzünden per Hand umgeschichtet wird, um Kleintieren gegebenenfalls die Flucht zu ermöglichen. Erika Scheffer: Kaninchen oder andere Tiere, die brennend aus dem Osterfeuer fliehen, wollen wir nicht sehen."

Ebenso wenig wie Brandbeschleuniger und unerlaubtes Brennmaterial. Zugelassen sind nur Hecken- und Baumschnitt, Holzreste aus Forstarbeit, Schnittholz und unbehandeltes Holz.

     
   
     
   

WAZ vom 12.03.16

Tierhalterin soll 1000 Euro erstatten

Streit um Katzen

Im jahrelangen Streit um die Bezahlung von Tierarztkosten für drei Katzen hat das Amtsgericht gestern beiden Seiten Recht gegeben. Eine Katzenhalterin aus Eving darf zwar tatsächlich vom Tierschutzverein Dortmund die Übernahme von Arztrechnungen in Höhe von rund 200 Euro verlangen. Gleichzeitig muss sie dem Verein jedoch mehr als 1000 Euro erstatten.

Das ungewöhliche Urteil ist der vorläufige Endpunkt eines ebenso außergewöhnlichen Verfahrens. Im Jahr 2013 hatte der Tierschutzverein die drei Katzen "Pünktchen", "Sammy" und "Prinzessin" aus den Händen der Evingerin übernommen und von einer Tierärztin für über 1000 Euro behandeln lassen. Kurz darauf wollte die Katzenhalterin ihre Tiere dann aber doch zurück haben. Die Rechnung ließ sie jedoch den Tierschutzverein begleichen.

Kurz darauf erschien die Evingerin dann mit den Tieren bei einem Veterinär, der zu dem Schluß kam, dass die Katzen erneuter Behandlung bedurften. Unter anderem will der Tierarzt Flohbefall festgestellt haben.

Unklar blieb bis zum Schluss, zu welchem Zeitpunkt die Tiere in welchem Zustand waren. Weil zahlreiche Zeugen dazu unterschiedliche Aussagen gemacht hatten, entschied der Richter, dass beide Seiten ihre Klageargumente unwiderlegt vorgetragen hätten.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 09.03.16

Dortmunder Tierseite

Kampf um Kastrationspflicht für Katzen

Tierschutzvereinsvorsitzende Erika Scheffer will auf Politik zugehen

Die Tierschutzvereinsvorsitzende Erika Scheffer ist eine hartnäckige Person. Sie lässt nicht locker, um in Dortmund jetzt im dritten Anlauf eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen durchzusetzen. Nachdem die Ordnungsverwaltung ihr einmal mehr ein ablehnendes Schreiben zugesandt hat, will Scheffer der Politik nach Ostern die Tür einrennen.

Wie berichtet, hatte die Tierschutzvereinsvorsitzende in einem Schreiben an OB Ullrich Sierau und alle Ratsfraktionen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen nach dem "Paderborner Modell" gefordert. Die Verwaltung hat dagegen ins Feld geführt, dass - abgesehen von einer unmöglichen Kontrolle solch einer Kastrationspflicht - die Voraussetzungen für eine vom Land an die Städte delegierte Verordnung in Dortmund nicht gegeben seien. Soll heißen: Nach Auskunft des Veterinäramtes gebe es keine freilaufende Katzenpopulation in hoher Anzahl auf einem abgegrenzten Gebiet. Der Hinweis von Scheffer auf eine hohe Katzenpopulation in Dortmund sei zu allgemein.

Scheffer geht es aber um freilaufende Besitzerkatzen, die nicht kastriert sind. Da helfe bereits die Androhung eines Bußgeldes von 1500 Euro, um die Halter eines Besseren zu belehren. Die Tierschützerin schüttelt den Kopf: "Die denken, wunders, was für eine Staatsreform das ist...."

     
   
     
   

WAZ vom 19.02.16

Drei Katzen und offene Fragen

Evingerin streitet sich vor Gericht mit dem Tierschutzverein um Tierarztkosten

Zwischen dem Tierschutzverein und einer Katzenhalterin aus Eving ist ein heftiger Streit ausgebrochen. Es geht um die Pflege von "Prinzessin", "Pünktchen" und "Sammy" - und um die Frage, wer für die Tierarztrechnungen in vierstelliger Höhe aufkommen muss. Gestern verhandelte das Amtsgericht in der Sache.

Im Jahr 2013 hatter der Tierschutzverein die drei Katzen der Rasse "Norweger Mix" in seine Obhut genommen, um sie bei einer Tierärztin kastrieren zu lassen. Zwei der drei Tiere blieben dort aber gleich einen ganzen Monat lang, weil die Veterinärin neben einigen Krankheiten auch Anzeichen von Flohbefall festgestellt hatte. Am Ende war eine hohe Tierarzt-Rechnung aufgelaufen, von der bis heute nicht klar ist, wer sie eigentlich bezahlen muss.

Übergewichtig

Doch die Geschichte geht noch weiter: Nachdem die Katzen-Mami ihre drei Lieblinge wieder zurückbekommen hatte, brachte sie sie ihrerseits zu einem Tierarzt nach Nordkirchen. Dort mussten "Sammy", "Pünktchen" und "Prinzessin" erneut behandelt werden. "Sie waren übergewichtig und in einem höchstens mäßigen Pflegezustand", erinnerte sich der Tierarzt gestern als Zeuge.

Auch dieser Veterinär stellte später mehrere Rechnungen über insgesamt mehr als 200 Euro. Das Geld wurde von der Katzenhalterin bezahlt. Die Evingerin will jedoch, dass das Amtsgericht entscheidet, dass der Tierschutzverein ihr die Summe erstatten muss. "Schließlich waren meine Katzen vorher kerngesund und äußerst gepflegt", sagte die Frau im Gericht.

"Nichts als die Wahrheit"

Der Richter muss nun versuchen zu klären, in welchem Zustand die Katzen zu welchem Zeitpunkt gewesen sind.

Und fast schon naturgemäß erinnern sich beide Seiten komplett anders. "Ich sage Ihnen die Wahrheit und nichts als die Wahrheit", sagte die Tochter der Katzenhalterin vor ihrer Zeugenaussage pathetisch. Die Verhandlung wird fortgesetzt.

Martin von Braunschweig

Kein Kompromiss

Der Amtsrichter hatte zu Prozessbeginn versucht, mit einem Kompromiss den Streit zu beenden.

Auf die Formel "Keiner kriegt mehr Geld von der anderen Seite" hätte sich die Katzenhalterin noch eingelassen. Der Tierschutzverein lehnte jedoch ab.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 17.02.16

"Bärenbande braucht Nachwuchs"

Die "Bärenbande", die Kinder- und Jugendgruppe des Tierschutzvereins Dortmund, sucht neue tier- und naturschutzinteressierte Mitglieder im Alter von 9 bis 14 Jahren. Die Treffen sind alle zwei Wochen am Big Tipi im Fredenbaum. Außerdem gibt es immer wieder Ausflüge.

Weitere Infos gibt es bei Facebook unter Tierschutzgruppe Bärenbande, beim Tierschutzverein Groß-Dortmund, Kleppingstraße 37 (Berswordthalle), und unter

www.diebaerenbande.de

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 17.02.16

Dortmunder Tierseite

Brauch mit tödlichem Ende

Tierschutzverein will Hochzeitstauben vor dem Rat- und Stadthaus verbieten lassen

Sie gelten als Symbol für Glück und lebenslange Treue: Weiße Tauben steigen auch in Dortmund immer häufiger nach der Trauung in den Himmel. Doch dieser Hochzeitsbrauch endet immer wieder traurig: Die Tauben verenden nicht selten qualvoll, verhungern, werden Beute von Greifvögeln oder kommen anderweitig um.

Der Tierschutzverein hat deshalb in einem Brief an den Oberbürgermeister beantragt, das Auflassen von Hochzeitstauben auf dem Friedensplatz sowie vor dem alten Stadthaus und dem Rathaus zu verbieten.

Der Handel mit Hochzeitstauben boome im Internet, berichtet die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Erika Scheffer - "ohne Rücksicht auf das Wohl der Tiere", von denen zwei 150 Euro kosteten. "Auf Kommando werden die Tauben in die Luft geworfen und sich selber überlassen." Sogenannte Hochzeitstauben, meist weiße Lach- und Pfauenschwanztauben, verfügten anders als Brieftauben nicht über einen Orientierungssinn, der sie nach dem Flug wieder zu ihrem Schlag führt, so Scheffer. Sie würden hauptsächlich in Volieren gehalten und hätten nicht gelernt, in freier Natur zu überleben. Da ihre Schnäbel kürzer seien als bei Stadttauben, falle ihnen die Futtersuche schwer. Viele verhungerten schließlich. Scheffer: "Wir wissen auch von zwei Tauben, die nach dem Auflassen hier direkt vor der Berswordt-Halle tot aufgefunden wurden. Die erste hatte sich am alten Stadthaus in der Taubenvergrämung aufgespießt, und die zweite war vor die Scheibe in der ersten Etage geflogen und dann tot zu Boden gefallen."

In der U-Bahn-Station

Zwei aufgelassene Pfauenschwänze befänden sich auch am Taubenturm im Stadtgarten, eine andere Hochzeitstaube sitze immer in der U-Bahn-Station Stadtgarten, sagt die Tierschützerin. "Von der Balkenstraße hatten wir schon einige Anrufe, dass dort auf den Balkonen mehrere Tauben nach Futter suchen."

Vor knapp 14 Tagen habe der Tierschutzverein ein Pfauenschwanz-Pärchen draußen vom Fensterbrett des "Clubhauses 1249" am alten Stadthaus mit einem Kescher eingefangen. Es suchte auf den Fensterbänken Schutz vor Regen und Sturm. Erika Scheffer meint erbost: "So kann es nicht weitergehen." Gaby.Kolle @mdhl.de

Das sagt der Amtsveterinär dazu

Es gibt seriöse Taubenzüchter, die weiße Brieftauben als Hochzeitstauben fliegen lassen und sich um die Rückkehr kümmern, weiß Dortmunds Amtsveterinär Dr. Rüdiger Wurm

Sind die Tauben trainiert, sei dagegen nicht zu sagen.

Doch bei Angeboten aus dem Internet, bei denen die Tauben von weit weg geliefert würden, sei zu vermuten, "dass das schnelle Geld gemacht wird. Und das ist nicht richtig."

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 27.01.16

Dortmunder Tierseite

Wieder Kastrations-Aktion

Der Tierschutzverein bietet vom 1. Februar bis 18. März wieder eine Kastrations-Aktion für

Katzen an.

Wer Bedürftigkeit nachweist, kann seine weibliche Katze für 45 Euro und seinen Kater für 30 Euro (beide inklusive Tätowierung im Ohr) kastrieren lassen. Eine Kennzeichnung per Mikrochip kostet 15 Euro extra.

Der Behandlungsauftrag geht an einen Tierarzt, der sich an der Aktion beteiligt. Mit dem Tierarzt kann dann ein Termin vereinbart werden.

Für Freigänger-Katzen wird auch eine Ohrkerbung angeboten zur Unterscheidung von nicht kastrierten Tieren.

Die Behandlungsscheine sind in der Geschäftsstelle des Tierschutzvereins, in der Berswordthalle, Kleppingstraße 37, von montags bis freitags, 9.30 bis 13 Uhr erhältlich.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 27.01.16

Dortmunder Tierseite

Stubenarrest für Stubentiger?

Tierschutzverein unternimmt dritten Anlauf zur Kastrationspflicht für Katzen

Zweimal schon in den vergangenen vier Jahren ist der Dortmunder Tierschutzverein vor die Wand gelaufen mit seinem Begehren an die Stadt, eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen einzuführen. Jetzt startet die Vereinsvorsitzende Erika Scheffer den dritten Anlauf. Allerdings bleibt die Verwaltung bei ihrer ablehnenden Haltung. Deshalb lässt Scheffer die Frage jetzt erneut durch die Politik tigern.  Sie hat gestern einen Brief an den Oberbürgermeister und alle Ratsfraktionen geschrieben.

Eine von der Bundesregierung 2013 beschlossene Änderung des Tierschutzgesetzes erlaubt es den Ländern, die Kastrationspflicht einzuführen.

Auch im Tierschutzbericht des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt für das Jahr 2015 heißt es mit Hinweis auf die Ermächtigung für die Landesregierungen, es könne "erforderlich sein, den unkontrollierten freien Auslauf fortpflanzungsfähiger Haus- und Hofkatzen für einen bestimmten Zeitraum zu beschränken oder zu verbieten." Das würde bedeuten: Stubenarrest für unkastrierte Katzen.

Nordrhein-Westfalen hat den Ball an die Kommunen weitergespielt und sein Förderprogramm "Katzenkastration" sogar um mehr als die Hälfte auf über eine halbe Million Euro aufgestockt. Das Programm zielt auf herrenlose Katzen, die sich unkontrolliert vermehren, dann unter elenden Bedingungen um Überleben kämpfen und auch Schäden in Wald und Flur anrichten.

Mehr als 70 Gemeinden

In NRW haben mittlerweile mehr als 70 Gemeinden die Kastrationspflicht beschlossen, darunter Fröndenberg, Recklinghausen und Bonn. In Dortmund winkt Rechtsdezernentin Diane Jägers ab: "Ich bin kein Freund davon, Regeln aufzustellen, deren Einhaltung ich nicht kontrollieren kann." Denn die Ordnungsverwaltung verfüge zurzeit nicht über das Personal, den Vollzug der Kastrationspflicht durchzusetzen. "Und welchen Sinn sollte das dann haben?", fragt Jägers. Sinnvoll sei dagegen nur, statt der freiwilligen Verpflichtung eine gesetzliche Grundlage zu schaffen. Die Ordnungsdezernentin sagt aber auch, dass der Rat frei sei, neu zu entscheiden. Nur in dem Fall brauche die Verwaltung auch die Ressourcen, um die Umsetzung der Kastrationspflicht zu kontrollieren.

Erika Scheffer ist entschlossen, die Politik von der Kastrationspflicht zu überzeugen. Bislang wurden ihre Anträge von der Ordnungsverwaltung abgelehnt mit der Begründung, dass es in Dortmund keine abstrakte Gefahr durch freilaufende Katzen gebe. Scheffer dagegen meint, dass "in Dortmund eine hohe Katzenpopulation besteht." Deshalb sei es "unbedingt erforderlich, dass auch hier eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen von Besitzern geschaffen wird, die mit einem Bußgeld in Höhe von 1000 Euro geahndet wird." Der Tierschutzverein nehme nicht mehr hin, "dass die Stadtverwaltung Dortmund nicht in der Lage ist, diese Änderung der Ordnungsbehördlichen Verordnung vorzunehmen."

Vorreiter Paderborn

Die Stadt Paderborn war 2008 Vorreiter bei der Einführung eines Ausgehverbots für unkastrierte Katzen. "Wir haben bisher nicht zu Sanktionen greifen müssen", sagt Matthias Klocke, beim Ordnungsamt Paderborn zuständig für Gefahrenabwehr, auf Anfrage. Dort wird die Katzenkastrationspflicht nicht allgemein kontrolliert. Klocke: "Wir kontrollieren gezielt, wenn Büger sich beschweren." Würden sie erwischt, fügten sich die Katzenhalter.

In Fröndenberg hat der Rat vor mehr als zwei Jahren die Kastrationspflicht "deklaratorisch" beschlossen, "in der Sache aber nicht umgesetzt", berichtet Christoph Börger, dort Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales. Auch in Schwerte, wo die Kastrationspflicht 2011 eingeführt wurde, wurde in vier Jahren kein einziges Katzenknöllchen ausgestellt.

Gaby.Kolle@ruhrnachrichten.de

Nicht für die Katze

Standpunkt   /    Gaby Kolle

Verantwortungsbewusste Katzenhalter lassen ihre freilaufenden Tiere kastrieren. Aber leider sind nicht alle verantwortungsbewusst. Unkastrierte Katzen können sich zwei bis drei Mal im Jahr fortpflanzen. Kastration ist auf lange Sicht die einzige tierschutzgerechte Möglichkeit, die Katzenpopulation und das damit häufig verbundene Elend einzudämmen. Der Dortmunder Katzenschutzverein, der immer wieder herrenlose Tiere einfängt, um sie kastrieren zu lassen, weiß ein Lied davon zu singen. Sicherlich, solch eine per Ordnungsbehördlicher Verordnung eingeführte Kastrationspflicht wäre nicht mehr als ein Papiertiger, wenn die Stadt nicht die Ressourcen zur Kontrolle hat, doch schon die Androhung einer Geldstrafe kann sensibilisieren und der Vernunft nachhelfen. Nur für die Katz wäre ein Kastrationsgebot nicht.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 30.12.15

Kampf um Auslaufflächen

Hundehalter sammeln Spenden für Tierschutzverein

Lütgendortmund. Für Hunde in Dortmund wird es eng. Die Flächen, auf denen sie ihr Hundesein legal ausleben dürfen, sind rar.

Derzeit gibt es nur 16 Hundeauslaufflächen in ganz Dortmund. Die Hundebesitzer, die mit ihren Tieren die Auslauffläche an der Idastraße besuchen, wissen zu schätzen, dass es in ihrer Nachbarschaft eine dieser seltenen Einrichtungen gibt und leisten ihren Beitrag zum Erhalt der Fläche.

Spende für Betreuer

Der Dank der Hundehalter gilt dem Tierschutzverein Dortmund, der die Hundefläche betreut. Deshalb sammeln die Lütgendortmunder seit vier Jahren Spenden für den Tierschutzverein. In der Woche vor Weihnachten übergaben sie dem Verein den höchsten Betrag, den sie bislang  gesammelt haben: 687 Euro.

"Neben den Hundehaltern am Westpark sind die Lütgendortmunder, die einzigen, die unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen", lobt Ralf Pusch, beim Tierschutzverein verantwortlich für die Pflege der Auslaufflächen. Der Verein entsorgt die Hinterlassenschaften der Hunde und den Müll der Menschen, pflegt die Wiese und die Sitzgelegenheiten.

Die Spende kommt in einer Zeit, in der der Tierschutzverein im Streit mit der Stadt Dortmund um diese Auslaufflächen liegt (wir berichteten). Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, Hundeflächen zur Verfügung zu stellen. In Dortmund übernahm der Tierschutzverein den Unterhalt dieser Flächen. Nun ist im Rat der städtische Zuschuss zu den Pflegekosten umstritten. Die Schließung einiger Flächen droht.

Große Auslauffläche

Die Lütgendortmunder Auslauffläche ist mit 160 Metern Länge und 40 Metern eine der größten. "Da können die Hunde richtige Spurts einlegen", lobt Hundebesitzer Heiko Klein das Grundstück. Mehrere Nutzer des Platzes haben sich organisiert, um die Spenden zu sammeln. Eine Vereinsstruktur gibt es aber nicht. "Wir haben alle unsere eigenen Rhythmen, wie wir hierherkommen", so Klein. Meistens treffen sich die Halter aber nachmittags. Als man sich näher kennengelernt hatte, begann man vor vier Jahren mit dem Sammeln von Spenden.

Einnahmen und Ausgaben

Die erste der ursprünglich 17 Auslaufflächen für Hunde, die im Januar geschlossen wird, liegt in Brackel.

Die Pflege der Flächen kostet den Tierschutzverein rund 80 000 Euro im Jahr.

Die Stadt nimmt pro Jahr fast vier Millionen Euro aus der Hundesteuer ein.

     
   
     
   

WAZ vom 30.12.15

Böller sind nichts für Bello

Tierschutzverein: Silvester auf Feuerwerk zum Schutz der Tiere verzichten

Wenn Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins an Silvester denkt, kriegt sie das Grauen. Nicht weil sie abergläubisch ist, sondern weil sie sich um die Tiere drinnen und draußen sorgt, die die Knallerei zum Jahreswechsel in Angst und Panik versetzen kann.

"Jedes Jahr dasselbe", schimpft sie in der ihr eigenen Art. Etwa wenn Hunde sich beim Heulen und Pfeifen am Himmel panisch aus dem Halsband befreien, das Weite suchen und - sofern überhaupt - erst Tage später wiedergefunden werden. Oder die Vögel, die von Raketen in Angst und Schrecken versetzt würden. "Am liebsten würde ich den Tag ausradieren", sagt Scheffer.

Der Tierschutzverein rät, den Haustieren vor allem sichere Rückzugsmöglichkeiten zu geben und sie so gut wie möglich gegen den Lärm abzuschotten. Der Krach sei für sie besonders belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. "Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt", sagt Erika Scheffer.

Um den Tieren zu Hause viel Ruhe zu bieten, sollte für Hunde, Katzen und kleine Heimtiere unbedingt bereits einige Tage vorher ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der zum Beispiel nicht direkt zur Straßenseite liegt oder in dem man die Fenster abdunkeln kann. "Eine Katze braucht hier eine extra Katzentoilette", sagt Tierschützerin Scheffer.

Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, sollten zusätzliche Versteckmöglichkeiten erhalten, die sie vor hellen Blitzen und lauten Knallern etwas abschirmen.

Gassi gehen sollten Hundehalter mit ihren Tieren am 31. Dezember nur noch an der Leine, möglichst in ruhigeren Gegenden und spätestens bis 19 Uhr, so Scheffer. Katzen mit Freigang sollten am Silvesterabend am besten im Haus bleiben.

Da es eben immer wieder vorkomme, dass Hunde und Katzen um die Silvesterzeit aus Angst wegrennen, sollten die Tiere unbedingt gekennzeichnet und registriert sein, rät Scheffer. Im Fall des Falles könnten sie so schnell ihrem Zuhause zugeordnet werden.

Übliche Tagesroutine

Vor allem der Halter selbst sollte Ruhe bewahren. Je mehr Hektik der Mensch an den Tag lege, desto eher lasse sich das Tier hiervon verunsichern.

"Je souveräner und gelassener sich der Mensch dagegen verhält, desto eher erkennt das Tier in ihm einen Ruhepol und entspannt sich ebenfalls", sagt Scheffer. Insgesamt helfe es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine eingehalten werde.

Wenn die Tierschutzvereinsvorsitzende an Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung denkt, kann sie sich richtig in Rage reden; denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Für Erika Scheffer sind Böller und Raketen im und außer Haus ein Tabu.

Gaby.Kolle@mdhl.de

Eckbank oder Körperkontakt

Während einige Katzen und Hunde sich an ihrem Menschen orientieren und den direkten Körperkontakt suchen, verstecken sich andere lieber unter der Eckbank.

Auch diese Reaktion sei völlig in Ordnung, meint der Tierschutzverein, so lange sich der Mensch nicht zu vehement um das Tier "bemüht".

Übermäßiges Streicheln oder Zureden helfen dem Tier dann wenig.

     
   
     
   

WAZ vom 02.12.15

Tierschützer verärgert

Mit Befremden hat der Vorstand des Tierschutzvereins die Diskussion zu den Hundeauslaufflächen im Finanzausschuss zur Kenntnis genommen. Wie berichtet, konnte sich die Politik noch nicht dazu durchringen, dem Tierschutzverein einen Zuschuss von 75 000 Euro im Jahr für die Unterhaltung der 16 Hundewiesen zu gewähren. Offensichtlich nähmen "zum Teil hochrangige, politische Vertreter der Stadt Dortmund den Tierschutzverein und seine Tätigkeit nicht ernst", schimpft die Vorsitzende Erika Scheffer. Mit der Betreuung der Hundeauslaufflächen erbringe der Tierschutzverein eine Dienstleistung für die Stadt, die entsprechend gegenfinanziert werden müsse.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 27.11.15

Linke Katzen und sprechende Hunde

Tierische Finanzausschuss-Sitzung: Diskussion über Zuschuss an den Tierschutzverein für Auslaufflächen

Im Finanzausschuss werden nicht selten Millionenbeträge durchgewunken, doch den breitesten Raum nahm gestern die Diskussion um 75 000 Euro für die Hundewiesen ein; denn schließlich sind Hundebesitzer auch Wähler. Und Politiker auch Hundebesitzer. Manchmal auch Katzenhalter, wie in der streckenweise tierischen Sitzung zu erfahren war.

Nachdem der Tierschutzverein für die Unterhaltung von anfangs 17, jetzt noch 16 umzäunten Hundewiesen pro Jahr 85 000 bis 86 000 Euro - vom Wirtschaftsprüfer attestiert - aufgewandt und dafür zwei Erbschaften aufgebraucht hat, soll die Stadt nun jährlich pauschal 75 000 Euro zuschießen, zusätzlich zu den 8700 Euro, die sie ohnehin für das Mähen der an den Tierschutzverein verpachteten Flächen zahlen müsste. Bleibt ein Zuschuss aus, müsste der Tierschutzverein bis Ende 2016 die Verträge für sieben weitere Hundeauslaufflächen kündigen, da er die erneute Vertragslaufzeit von fünf Jahren nicht garantieren könnte.

Auch, um die monatelange Diskussion zu beenden, warb Stadtkämmerer Jörg Stüdemann dafür, einen entsprechenden Beschluss am 10. Dezember im Rat zu treffen: "Ich bin völlig unverdächtig", merkte er an, "ich habe keine Hunde, nur Katzen und Kaninchen."

"Ist die Katze gesund, schmeckt sie dem Hund", frotzelte Hundehalter und Ausschussvorsitzender Ulrich Monegel (CDU). "Meine Katzen lassen es nicht zu, dass sie gefressen werden", protestierte Utz Kowalewski, Fraktionschef von Linke & Piraten. "Das sind linke Katzen", konterte Stüdemann.

Während Grüne und Linke&Piraten für den Zuschuss stimmen wollen, sagt die CDU bislang nein, weil die Bauverwaltung im Bauausschuss ihre tiefe Überzeugung kundgetan habe, die Hundeauslaufflächen günstiger unterhalten zu können, führte Udo Reppin, finanzpolitischer Sprecher der CDU, aus. Auch die SPD will nich einfach so über das Stöckchen des Kämmerers springen. Sie will den Zuschuss auf maximal 75 000 Euro festschreiben (einschließlich Mahd und die Summe anderweitig im Haushalt gedeckt wissen. Außerdem will sie bis Februar die Einzelleistungen für 75 000 Euro vom Tierschutzverein und der Bauverwaltung vorgerechnet haben, um abschließend über die günstigste Lösung zu entscheiden, erklärte ihr Ausschusssprecher Heinz-Dieter Düdder.

Lars Rettstadt, Hundehalter und Fraktionschef von FDP/Bürgerliste führte an, dass Hundebesitzer auch Steuern zahlten und die Hundewiesen ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur seien: "Ich möchte mal sehen, wie die Stadt aussieht, wenn die Hunde, die bisher auf die Auslaufflächen gegangen sind, ihr Geschäft künftig woanders erledigen."

Nun muss der Rat entscheiden. Doch vorher, so Monegel, "werde ich mich heute Abend mit meinem Hund noch einmal besprechen."

     
   
     
   

WAZ vom 05.11.15

Lösung für Hundeflächen zeichnet sich ab

Kämmerer macht Rat Vorschlag

Die 16 verbliebenen Hundeauslaufflächen des Tierschutzvereins sind ihrem Erhalt einen Schritt nähergekommen. Kämmerer Jörg Stüdemann bereitet einen Beschluss für den Rat vor, im Zuge der laufenden Haushaltsberatungen 75 000 Euro als Zuschuss an den Tierschutzverein bereitzustellen.

"Wenn die Politik ja sagt, werden wir das im Haushalt wiederfinden", erklärte Stüdemann gestern. Seit 2002 habe der Tierschutzverein die Hundeauslaufflächen betrieben und dabei zwei Erbschaften verbraucht. Müsste die Stadt diese Aufgabe übernehmen, würde "das um ein Vielfaches teurer", so der Kämmerer, selbst wenn die Stadt die Flächenzahl halbieren würde. Auch in anderen Dingen sie die Stadt dem Tierschutzverein zum Dank verpflichtet. Der hatte den Zuschuss beantragt und ansonsten angedroht, die Nutzungsverträge für die Flächen mit der Stadt zu kündigen.

Die vielen Hunde in der Stadt trügen durch die Hundesteuer schließlich zu den Einnahmen im Haushalt bei, argumentiert Stüdemann gegenüber der Politik, auch wenn die Stadt dieses Geld nicht zweckgebunden einsetzen dürfe und diese Kommunalsteuer in den allgemeinen Etat fließe. Bei den letzten Kontrollen - unter anderem an den Hundeauslaufflächen - seien etliche weitere Hunde ohne Hundemarke neben den angemeldeten entdeckt worden. Wenn die Politik auf den Vorschlag des Kämmerers eingeht, müsse das Geld aus dem Etat des Tiefbauamtes kommen. Das hatte die Amtsleiterin Sylvia Uehlendahl am Dienstag noch abgelehnt: "Ich sehe es nicht im Budget des Tiefbauamtes. Das ist eine gesamtstädtische Aufgabe." - "Grünanlagen sollten zum Tiefbauamt gehören", sagte dagegen der Kämmerer.

Das Tiefbauamt bekomme dann eben im Fall des Falles den Etat erhöht. Mit Blick auf das Landeshundegesetz stellte Ordnungsamtsleiterin Beate Siekmann im Ausschuss fest: "Eine Fortführung wäre aus tierschutzrechtlichen Aspekten begrüßenswert."

Die Kosten

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Hundeauslaufflächen auf rund 90 000 Euro pro Jahr.

Etwa 10 000 Euro steuert die Stadt schon heute bei - das sind die Kosten, die sie bei der Pflege der Wiesen spart.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 28.10.15

Dortmunder Tierseite

Letztes Wort nicht gesprochen

Grüne im Rat machen drohendes Aus der Hundewiese zum Thema

Über das schrittweise Aus der Hundewiesen im Stadtgebiet ist offenbar das letzte Wort noch nicht gesprochen. Neben Gesprächen der Verwaltung mit der Tierschutzvereinsvorsitzenden Erika Scheffer nimmt sich auch die Rathaus-Politik des Themas an.

Wie berichtet, kann der Tierschutzverein, der die noch 16 Hundewiesen betreibt, die Reinigung und Pflege der umzäunten Hunde-Auslaufflächen sowie die Instandhaltung von Zäunen, Bänken, Kotbehältern und Abfallkörben - insgesamt 80 000 Euro pro Jahr - nicht mehr finanzieren; denn das Spendenaufkommen sei zurückgegangen, so Erika Scheffer. Deshalb hat der Tierschutzverein angekündigt, die nach und nach auslaufenden Nutzungsverträge (15 Jahre Laufzeit) mit der Stadt nicht mehr zu verlängern. Die Flächen gehören der Stadt.

In einem Gespräch mit dem zuständigen Baudezernenten Martin Lürwer und der Leiterin des Tiefbauamtes Sylvia Uehlendahl habe man den Vorschlag des Tierschutzvereins, eine jährliche Gebühr von 60 Euro für die Nutzung der Hundewiesen zu nehmen, als nicht praktikabel verworfen, erklären Scheffer und die Verwaltung übereinstimmend. Der Tierschutzverein hatte beabsichtigt, Hundehaltern für 60 Euro einen Schlüssel für alle Hundewiesen auszuhändigen. Auch mit ihrem neuen Vorschlag, Plaketten analog zu Hundemarken einzuführen, konnte sich Scheffer nicht durchsetzen. Das Argument der Verwaltung: Sozialschwache könnten sich dann die Nutzung der Hundewiese für ihre Vierbeiner nicht leisten. Das könne man über einen Sozialausweis wie bei der Dortmunder Tafel regeln, hält Scheffer dagegen.

Übersicht der Kosten

Scheffer wird Stadtkämmerer Jörg Stüdemann zunächst eine Übersicht der Kosten zur Verfügung stellen - und dann einen Antrag zur Finanzierung aus der Hundesteuer stellen. "Es wird mit Sicherheit ein weiteres Gespräch stattfinden", teilte Stadtsprecher Frank Bußmann mit. Neben der Möglichkeit, Sponsoren zu suchen, sei auch denkbar, die Zahl der Hundewiesen zurückzufahren. Auch stehen noch einige Beschlüsse betroffener Bezirksvertretungen aus, ob und in welcher Höhe sie sich an den Kosten beteiligen werden.

Unterdessen haben die Grünen im Rat dazu einen Fragenkatalog für den Bürgerdienste-Ausschuss und den Planungsausschuss aufgestellt.

Sie betrachten das Problem vor allem aus ordnungspolitischer Sicht. So wollen sie von der Verwaltung wissen, wie diese den bisherigen Betrieb der Hundewiesen und die angekündigte Einstellung des Betriebs durch den Tierschutzverein bewertet. Außerdem fragen die Grünen nach der Höhe der städtischen Beteiligung an den Pflege- und Instandhaltungskosten sowie nach den Auswirkungen einer Kündigung - auch vor dem Hintergrund des Landeshundegesetzes. Letztlich interessiert die Grünen, welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, die Hundewiesen doch weiter in Kooperation mit dem Tierschutzverein zu betreiben- oder welche Alternativen es gibt...

Die Hundesteuer

Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, mit der das Halten von Hunden besteuert wird.

Sie ist eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung (etwa das Reinigen der Straße von Hundkot) gegenübersteht.

Sie wird nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben mitverwandt.

In Dortmund sind das im Jahr knapp vier Millionen Euro.

     
   
     
   

WAZ vom 20.10.15

Bänke für Hundewiesen genehmigt

Innenstadt-West

Auch wenn die Bezirksvertretung Innenstadt-West in ihrer Septembersitzung eine finanzielle Beteiligung zum Erhalt der beiden eingezäunten Hundwiesen am Westpark und in Dorstfeld (Kortental) abgelehnt hat, so hatte sie doch die Verwaltung gebeten, Bänke aus dem vorhandenen Bestand zur Verfügung zu stellen - sowie die Bezirksvertretungen in Hombruch und Lütgendortmund auch.

Damit habe die Bezirksvertretung Innenstadt-West dem Ansinnen des Tierschutzvereins nach Bänken im Wert von 4102 Euro Rechnung getragen, stellt Oliver Krauß, Geschäftsführer der Bezirksvertretung, klar.

In dem Antrag des Tierschutzvereins sei zudem von einer drohenden Kündigung der Nutzungsverträge nicht die Rede gewesen, so Krauß. Das sei erst in einem späteren, am 10. Oktober eingegangenen Schreiben erfolgt. Darüber werde nun in der kommenden Sitzung beraten.

Wie berichtet, hat der Tierschutzverein angekündigt, den Nutzungsvertrag für alle 17 Hundewiesen stadtweit zu kündigen, nachdem die Stadt abgelehnt hat, dass Hundebesitzer für die Nutzung der Auslaufflächen 60 Euro im Jahr zahlen müssen. Der Tierschutzverein, so seine Vorsitzende Erika Scheffer, könne die Kosten nicht mehr in bisheriger Höhe tragen.

Der Nutzungsvertrag für die erste Hundewiese wurde nach 15 Jahren im Stadtbezirk Brackel zum 15. Januar gekündigt. Heute soll es dazu noch ein Gespräch mit dem zuständigen Baudezernenten Martin Lürwer geben.

     
   
     
   

WAZ vom 16.10.15

Das Aus für die erste Hundewiese

Tierschutzverein Dortmund kündigt Nutzungsvertrag mit der Stadt / Die hat 60-Euro-Schlüssel abgelehnt

Der Tierschutzverein macht Ernst: Seine Vorsitzende Erika Scheffer hat jetzt nach 15 Jahren den Nutzungsvertrag für die erste von 17 Hunde-Auslaufflächen im Stadtgebiet gekündigt. Am 15. Januar ist Schluss mit dem Herumtollen ohnde Leine und Maulkorb auf der umzäunten Hundewiese an der Stadtbahn-Haltestelle Wieckesweg in Brackel.

Ein Akt der finanziellen Notwehr, meint Erika Scheffer; denn die Stadt zieht nicht mit bei dem Vorhaben des Tierschutzvereins, Hundehalter mit einer jährlichen Gebühr von 60 Euro für die Nutzung der Hundewiesen zur Kasse zu bitten. Die Flächen gehören der Stadt, werden aber vom Tierschutzverein als Hundewiesen betrieben.

Wie berichtet, sieht sich der Tierschutzverein aufgrund zurückgehender Spenden nicht mehr in der Lage, die Reinigung und Pflege der Wiesen sowie die Instandhaltung von Zäunen, Bänken, Kotbehältern und Abfallkörben zu finanzieren - Kosten von rund 80.000 Euro pro Jahr, die auch durch Vandalismus entstehen. Seit dem Jahr 2002 habe der gemeinnützige Verein fast eine Million Euro dafür aufgewandt und zwei Erbschaften verbraucht, so Erika Scheffer.

Der Tierschutzverein hatte nun die Ideem die Zauntore zu den Wiesen abzuschließen und Hundehaltern einen für alle 17 Auslaufflächen passenden Schlüssel für 60 Euro pro Jahr auszuhändigen. Bei rund 745 geschätzten Hundehaltern, die die Wiese nutzten, würde man circa 44.700 Euro an "Kostenminderung" erreichen, rechnete Scheffer dem zuständigen Tiefbauamt vor.

Für Amtsleiterin Sylvia Uehlendahl sind das aber "Einnahmen", die mit dem 2002 zwischen Stadt und Tierschutzverein geschlossenen Nutzungsvertrag nicht zu vereinbaren seien. "Die Erzielung von Einnahmen im Zusammenhang mit der Nutzung städtischer Flächen war niemals Intention des Nutzungsvertrages", teilte Uehlendahl dem Tierschutzverein schriftlich mit. Zudem beteilige sich die Stadt vertragsgemäß an den Unterhaltskosten. Die Ausgaben für Pflege und Instandhaltung seien nicht nachvollziehbar, beziehungsweise kontrollierbar.

Diese Argumente wiederum kann die streitbare Tierschutzvereinsvorsitzende nicht nachvollziehen. Anlass zur Errichtung der Auslaufflächen sei die neuen Landeshundeverordnung NRW aus dem Jahr 2000 gewesen, mit der die Zahl der Kampfhunde eingedämmt werden sollte. Danach seien die Kommunen verpflichtet worden, Freiflächen für Hunde zu schaffen. Das sei auch geschehen, räumt Scheffer ein, allerdings ohne Umzäunung. Hunde mussten auf diesen Flächen weiterhin an die Leine und einen Maulkorb tragen.

Bei den zehn betroffenen Bezirksvertretungen hatte der Tierschutzverein jüngst den Antrag gestellt, auch sie mögen Geld für die Unterhaltung der Flächen beisteuern. Hombruch und Lütgendortmund bewilligten die Ersatzbeschaffung für demolierte Abfallbehälter und wollen Bänke aus dem eigenen Fundus bereitstellen. Innenstadt-West lehnte ab. Damit werden die Hundewiesen am Kortental in Dorstfeld und am Westpark Mitte 2016 gekündigt.

Die Bezirksvertretung Hörde mit zwei Hundewiesen am Grimmelsiepen und an der Kipsburg haben eine Entscheidung zurückgestellt. Die Vorortparlamentarier wollen von der Verwaltung wissen, ob sich das nicht aus der Hundesteuer finanzieren lässt - im laufenden Jahr immerhin fast vier Millionen Euro.

Noch ein Vorstoß beim Dezernenten

Am Montag will Erika Scheffer für ihr Anliegen beim zuständigen Baudezernenten werben

Bleibt die Stadt bei ihrem Entschluss, kündigt der Tierschutzverein im nächsten Jahr auslaufende Verträge für sieben Hundewiesen.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 07.10.15

Dortmunder Tierseite

Ausstellung zum Tierschutz

Eine Ausstellung zum Tier-, Natur- und Artenschutz zeigt der Dortmunder Tierschutzverein zusammen mit den Verbänden Agard, Nabu, Bund sowie dem Dortmunder Zoo und dem Verein Heimatlose Pfoten in der Berswordt-Halle, Kleppingstraße 37. Anlass war der Welttierschutztag am 4. Oktober mit dem Leitmotto: "Stoppt den illegalen Welpenhandel". Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Oktober.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 30.09.15

Stadtteil-Nachrichten für den Stadtbezirk Hörde

Viele Fragen zu den Flächen

Eingezäunte Wiesen für Hundebesitzer in der Diskussion: Wer zahlt die Kosten?

Hörde. Es ist die Tingel-Tour eines Antrags. Der Tierschutzverein Groß-Dortmund schlägt Alarm, was den Zustand der 17 Hundeauslaufflächen in der Stadt angeht. Und bittet die Bezirksvertretungen um Geld. In Hörde muss der Antrag auf 5891,04 Euro noch warten.

In Hörde gibt es zwei solcher eingezäunter Wiesen, in denen Hundebesitzer ihre Tiere frei laufen lassen können: Hinterer Remberg im Bürgerpark und Benninghofer Straße / Am Grimmelsiepen. Bis zur nächsten Sitzung am 27. Oktober (Dienstag) möchte das politische Gemium geklärt haben, wer genau für die Flächen zuständig ist.

Geschaffen worden waren die Flächen vor 14 Jahren als Reaktion auf die geänderte Landeshundeverordnung. Besitzer größerer Hunderassen sind seitdem auf solche abgegrenzten Flächen angewiesen, um regulär ihren Hund auszuführen.

Der Tierschutzverein verantwortet die Flächen, hat nach eigenen Angaben seit 2001 eine Million Euro investiert. Die Verträge über die Wartung der Fläche laufen laut der Vorsitzenden Erika Scheffer über 15 Jahre.

Das Inventar auf den Flächen ist in die Jahre gekommen. Überall rostet und knarzt es, neue Bänke und Müllbehälter sind laut Tierschutzverein dringend vonnöten. In der September-Sitzung der Hörder Bezirksvertretung konnte sich dennoch keine Fraktion direkt entscheiden, die 6000 Euro freizugeben.

Ein solcher Antrag liegt in mehreren Stadtbezirken vor: Lütgendortmund und Hombruch bewilligten zuletzt Geld, Brackel nicht. Dort muss der Verein deshalb möglicherweise bald die erste Fläche kündigen.

Zunächst vom Tisch ist der Plan des Tierschutzvereins, ein kostenpflichtiges Schlüssel-System an den Wiesen einzurichten. Das Tiefbauamt habe dem eine Absage erteilt, so Erika Scheffer. Sie sagt: "Jetzt sind die öffentlichen Stellen in der Verpflichtung. Wir haben als Verein mittlerweile so viele andere Aufgaben, dass wir das nicht mehr stemmen können."

Freiwillige Leistung

Auf den Hörder Flächen laufen die Pachtverträge noch einige Jahre. Und der äußere Zustand ist zumindest nicht so desaströs, dass die kurze Zeit bis zur Klärung nicht noch erträglich wäre.

Prognose: Die Bezirksvertretung dürfte die Mittel freigeben. Aber es muss eine grundsätzliche Lösung geben, ob und wie diese freiwillige Leistung des Tierschutzvereins in Zukunft noch funktionieren kann.

Hundesteuer einsetzen

In Dortmund gibt es 28 000 gemeldete Hundebesitzer. Laut Tierschutzverein nutzen rund 700 regelmäßig die Auslaufflächen. Die Meisten nutzen Wälder und Parks, um ihre Tiere auszuführen.

Eine Anregung der Bezirksvertretung: Die Einnahmen aus der Hundesteuer - in Dortmund aktuell rund 3,5 Millionen Euro - für die Flächen einsetzen.

     
   
     
   

Stadtanzeiger vom 12.09.15

Anpfiff für die Jugend

OB Sierau eröffnete mit Fußballteams neuen Bolzplatz am Big Tipi

Die Jugendlichen des Big Tipi in der Erlebniswelt Fredenbaum fiebern dem ersten Spiel auf der neuen, ganzjährig nutzbaren Bolzplatzanlage entgegen. Endlich ist der neue Platz eingeweiht.

Nordstadt. Oberbürgermeister Ullrich Sierau kam jetzt zur Einweihung der neuen Anlage und pfiff das Eröffnungsspiel zwischen dem SC Big Tipi und dem Buntkicktgut - Nordstadtliga-Team an. Dank der Unterstützung des Tierschutzvereins können die Jugendlichen in ihren Trikots mit den Wunschfarben Grün und Weiß auflaufen. Grün steht für die grüne Lage im Fredenbaum: Weiß symbolisiert das weiße Big Tipi. Die Zuschauer finden auf der neuen Sitzanlage Platz. Ein besonderer Hingucker sind die zwei Fussball-Sessel von der WM, gespendet von Galeria Kaufhof.

Die Jugendlichen am Big Tipi haben engagiert mitdiskutiert und im Jugendforum den Bedarf für einen neuen Bolzplatz benannt. Der alte Platz war nicht mehr verkehrssicher und nicht ganzjährig bespielbar.

Der neue Platz sollte nach Möglichkeit einen Kunstrasenbelag bekommen, beleuchtet sein und von einem sicheren Ballfang umgeben sein.

Zudem sammelt sich jetzt auch kein Wasser mehr auf der Spielfläche. Die Projektdurchführung übernahmen das Jugendamt und Grünbau als Beschäftigungsträger für Jugendliche.

Die Jugendlichen engagieren sich aktiv an der Planung und bei der Umsetzung.

Mit dem Stadtoberhaupt starteten sie im Mai 2014 mit dem Abriss der alten Anlage das Projekt für rund 30 000 Euro.

Auch weiter wurden die Jugendlichen bei dem Bau als Helfer gebraucht und konnten, genau wie sie es sich gewünscht hatten, an der Entstehung ihres neuen Bolzplatzes aktiv mitwirken.

Jetzt ernteten sie die Früchte ihrer Arbeit in Form von Toren.

     
   
     
   

WAZ vom 03.09.15

Erbstreit unter Tierschützern

Tierschutzverein fühlt sich von Stadtmitarbeiter hintergangen und kündigt Stafanzeige an

Erben mit Scherben: Eine Erbschaft hat viel Porzellan zwischen dem Dortmunder Tierschutzverein und dem Tierschutzzentrum in Dorstfeld zerschlagen. Die Vorwürfe wiegen schwer. Der Leiter des städtischen Tierschutzzentrums habe das Briefgeheimnis verletzt und versucht, dem Tierschutzverein eine Erbschaft streitig zu machen, sagt die Vorsitzende Erika Scheffer - und kündigt eine Strafanzeige an. Die Stadt weist alle Vorwürfe entschieden zurück.

In seinem Testament hatte ein Maurermeister und Tierfreund aus Unna sein ganzes Vermögen dem "Tierschutzverein Dortmund-Dorstfeld" vermacht. Den gibt es aber so nicht, und schon begann das Problem, als der Mann im Februar dieses Jahres mit 63 Jahren starb.

Es gibt das Tierschutzzentrum in Dorstfeld und den Tierschutzverein Groß-Dortmund. Der war allerdings bis zum Jahr 2008 Mitgesellschafter des Tierheims und hatte seine zweite postalische Adresse dort. Deshalb ist für Erika Scheffer ganz klar: "Nur der Tierschutzverein ist als Erbe gemeint." Zu diesem Schluss ist mittlerweile auch das Amtsgericht Unna gekommen. Endgültig.

Das Gericht war aber schon von Anfang an dieser Auffassung und hatte dem Tierschutzverein per Post eine beglaubigte Abschrift des Testaments geschickt - adressiert an den Tierschutzverein Groß-Dortmund e.V. Tierschutz-Zentrum Hallerey 39, der Adresse des Tierschutzzentrums. Dort fiel der Brief dem Leiter des städtischen Tierschutzzentrums am 19. März in die Hände. Er reichte ihn an das Rechtsamt zur Prüfung weiter, ob nicht das Tierschutzzentrum rechtmäßiger Erbe sei. In seinen Augen war das Testament nicht eindeutig.

Rechnung für Beerdigung

Den Tierschutzverein habe der Leiter aber nicht verständigt, sagt Erika Scheffer. Sie erfuhr von der Erbschaft erst vier Tage später, als der Bestatter am 23. März beim Tierschutzverein anrief und ihm als Erben die Beerdigung in Rechnung stellen wollte. "Ich bin als allen Wolken gefallen", sagt Scheffer, "so etwas hinter dem Rücken habe ich in 33 Jahren als Vorsitzende des Tierschutzvereins nicht erlebt."

Sie fühlt sich hintergangen. Und den Tierschutzverein auch um Geldwerte betrogen; Denn durch das Einschreiten des Rechtsamtes beim Amtsgericht, sagt sie, habe der Verein nicht sofort auf die Erbschaft zugreifen können. Erst am 28. Juli kam erneut grünes Licht vom Amtsgericht Unna.

Doch schon in den ersten Tagen nach dem Brief des Amtsgerichts im März, sagt Scheffer, habe der Schwager des Verstorbenen, der sein Betreuer war, die Wohnung des Erblassers leerräumen können. Mithilfe eines Zeugen hat Scheffer eine lange Liste aufgestellt von dem, was fehlen soll: eine Münzsammlung im Wert von 30 000 Euro, ein Auto, ein Rennrad, ein Fernseher, eine Waschmaschine... "Das Bankschließfach war auch leer", sagt Erika Scheffer.

Dafür wird sie den Leiter des Tierschutzzentrums wohl nicht zum Schadenersatz heranziehen können, sondern in der Sache werde sie den ehemaligen Betreuer anzeigen, kündigt Scheffer an. Doch der Tierschutzverein habe durch die Intervention des Rechtsamtes auch weitere fünf Monate Miete und Nebenkosten für die Wohnung des Verstorbenen zahlen müssen, ehe er den Mietvertrag auflösen konnte, fast 2500 Euro. Die Notarkosten, die für den Tierschutzverein entstanden seien, will sich Scheffer ebenso von der Stadt wiederholen.

Auch sonst ist das Tischtuch zerschnitten. "Am Tag der offenen Tür im Tierheim beteiligen wir uns nicht mehr, unsere Jugendgruppe zieht zum Big Tipi um, das Tierheim ist raus bei der Ausstellung des Verbands für das Deutsche Hundewesen, und die verbilligte Kastration von Jungkatzen machen wir auch nur noch mit unseren Tierärzten in Eigenregie", sagt Erika Scheffer.

Die Stadt weise "die vermeintlichen Ansprüche" des Tierschutzvereins zurück, erklärte Sprecherin Anke Widow. Die fehlerhafte Adressierung durch das Amtsgericht Unna und die uneindeutige Bezeichnung des Erben im Testament sei der Stadt oder einem Mitarbeiter nicht anzulasten.

Rechtsamt informierte Amtsgericht

Das Rechtsamt hatte das Amtsgericht Unna am 24. März telefonisch über die Unklarheiten in der Erbschaftssache informiert.

Am selben Tag erfuhr der Tierschutzverein offiziell vom Rechtsamt von der Erbschaft - einen Tag nach dem Anruf des Bestatters.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 02.09.15

Dortmunder Tierseite

Ministerium erlaubt Kerbe im Katzenohr

Tierschützer sind erleichtert über die Kehrtwende bei der Kastration

Jetzt also doch: Das NRW-Umweltministerium hat eine 180-Grad-Wende gemacht und erlaubt mit Erlass vom 17. August 2015 Tierärzten, verwilderte Hauskatzen bei der Kastration eine Ohrspitze zu kürzen, damit sie von Weitem als bereits kastriert zu erkennen sind. Wie berichtet, haben sich der Dortmunder Tierschutzverein und der Katzenschutzverein für diese Methode eingesetzt - mit Unterstützung des Veterinäramtes.

Auf Nachfrage dieser Zeitung hatte ein Ministeriumssprecher noch Mitte Juli erklärt, dass das deutsche Tierschutzgesetz eine solche "Amputation", wie sie in anderen Ländern und auch in anderen Bundesländern Praxis ist, nicht zulasse. Nun hat im Ministerium ein Umdenken stattgefunden. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile werde die Kürzung der linken Ohrspitze um rund einen Zentimeter mit glattem Scherenschnitt unter der Kastrations-Narkose als tierkonform angesehen, teilte jetzt der städtische Veterinär Dr. Rüdiger Wurm dem Tierschutzverein mit.

Die Dortmunder Tierschutzvereinsvorsitzende Erika Scheffer nimmt das mit Erleichterung auf. Tierschützer fangen verwilderte Hauskatzen ein, lassen sie zur Bestandsregelung kastrieren und setzen sie wieder in ihrer gewohnten Umgebung aus.

Dabei habe man immer wieder Katzen eingefangen, die bereits kastriert waren. Neben dem Stress für die Tiere sei das mit vermeidbaren Kosten verbunden gewesen, meint Scheffer.

Ein Aufsatze, auf den sich der neue Erlass stützt, stellt ausdrücklich fest, dass die Methode vom Tierschutzgesetz gedeckt ist. Weil sie am narkotisierten Tier durchgeführt werde, verursache sie weder Schmerzen noch Leiden oder schwere Angst. Weiter heißt es: "Wer die Zuverlässigkeit, beziehungsweise Tierschutzkonformität dieser Markierungsmethode infrage stellt, gefährdet die Effizienz und damit letztlich den Erfolg der aus Tierschutzsicht dringend erforderlichen Projekte zur Bestandskontrolle verwilderter Hauskatzen."

     
   
     
   

WAZ vom 19.08.15

Scheffer zu Jägern: Idee bleibt "bescheuert"

In der Diskussion um das neue Verbot für Jäger, wildernde Katzen zu erschießen, bleibt die Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, Erika Scheffer, auch nach einer Stellungnahme von Jörg Tigges, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, dabei: Sie hält nichts von der Idee aus der Jägerschaft, wild lebende Katzen einzufangen und beim Tierheim zur Vermittlung abzugeben.

Sie habe in ihrer ersten Stellungnahme nicht gemeint, dass die Jägerschaft als solche bescheuert sei, aber ihre Idee. Offensichtlich sei den Jägern der Aufwand gar nicht bewusst, so Scheffer: "Ich halte seit mehr als 50 Jahren Katzen und habe mehr als 30 Jahre die Arbeit unserer ehemaligen Katzeninspektoren miterlebt, wie sie in tagelangen, meist nächtlichen Einsätzen mit selbst gebauten Fallen, einschließlich Fernauslösern, im Auto auf der Lauer gelegen haben, um in Kleingartenanlagen, alten Werksgebäuden oder auf dem Universitätsgelände frei lebende Katzen zur Kastration einzufangen." Als Lockmittel hätten sie Bücklinge, Thunfisch und Bratfisch verwendet.

Außerdem sagt Scheffer, habe sie noch nie, wie von Tigges erwähnt, auch nur eine Katze Eier fressen sehen. "Das tun Rabenvögel, Eichhörnchen, Marder und Füchse."

     
   
     
   

WAZ vom 15.08.15

Im Wald ist es stiller geworden

Vorsitzender der Kreisjägerschaft zur Diskussion über wildernde Katzen

Nach Meinung der Dortmunder Kreisjägerschaft ist es in den letzten Jahren im Wald viel stiller geworden. Der Gesang der Vögel habe abgenommen. Ursache seien wildernde Katzen. Damit reagieren die Jäger auf die Kritik der Dortmunder Tierschutzvereinsvorsitzenden Erika Scheffer.

"Der Vorschlag des Landesjagdverbandes NRW, Katzen in Lebendfallen zu fangen und sie dann beim Tierheim abzugeben mit dem Ziel, dass sie dort kastriert werden, mag nicht der Königsweg sein", räumt Jörg Tigges, Vorsitzender der Dortmunder Kreisjägerschaft ein, "er ist aber ein erster Vorschlag einer anerkannten Naturschutzorganisation, wie man dem Vogelsterben begegnen kann. Den Ideengeber als "bescheuert" zu diffamieren, wie es die Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins Erika Scheffer getan hat, ist nicht hinnehmbar." Die Jäger sehen sich dabei auch von Lars Lachmann, Vogelexperte des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) bestätigt. Der habe bereits im Februar 2013 erkannt, dass "Vogelbestände im Siedlungsbereich und vielleicht auch in unmittelbar angrenzenden Teilen der Agrarlandschaft niedriger sind, als sie es ohne Katzen wären", zitiert Tigges.

Nach dem Artenschutzreport des Bundesamts für Naturschutz zur Vielfalt von Vögeln in Deutschland sei deutlich geworden, dass die Art und Vielfalt von Vögeln, besonders von Singvögeln, auch in NRW rückläufig sei. Ganze Arten stürben aus.

Tigges: "Hieran sind sicherlich nicht nur die Katzen schuld, aber sie tragen ihren Teil dazu bei. Entgegen landläufiger Meinung fressen Katzen lieben Eier. Aus Eiern werden Vögel." Katzen fingen nicht nur Vögel, sondern räuberten auch Nester, bevor die Jungvögel schlüpfen könnten.

Der Tierschutzverein sollte alle Tierarten schützen wollen, meint Tigges. Hierzu gehören auch heimische Vögel. "Diese haben beim Dortmunder Tierschutzverein aber offensichtlich keine große Lobby, wildernde (Haus-)Katzen hingegen schon." Es sei bezeichnend, dass die Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins keinen eigenen konstruktiven Beitrag liefern könne, wie man die heimische Vogelpopulation erhalten und dem Verlust der Vogelarten entgegentreten könne. Stammtischparolen trügen nicht dazu bei.

Lösung schuldig geblieben

"Der Landesumweltminister Remmel hat mit dem neuen Landesjagdgesetz diese Frage auch nicht beantwortet", sagt Tigges. Er habe nur gesagt, wiees nicht gehen soll. Alle Naturschutzverbände seien nunmehr aufgerufen, Lösungen zu entwickeln. "Der Vorschlag des Landesjagdverband NRW ist ein erster Beitrag zu dieser Diskussion."

Die Kreisjägerschaft würde sich freuen, wenn der Tierschutzverein künftig in einen zwar emotional geführten, aber doch an der Sache orientierten Dialog eintreten würde. Man stehe dafür zur Verfügung.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 05.08.15

Streit um verwilderte Katzen

Das umstrittene neue Jagdgesetz in NRW verbietet es Jägern, verwilderte Katzen zu erschießen. Der Vorschlag des Landesjagdverbandes, in dem Fall die Katzen mit Lebendfallen einzufangen und beim Tierheim abzugeben, bringt die Vorsitzende der Tierschutzvereins, Erika Scheffer, auf den Baum: "Die sind bescheuert."

Ruhr Nachrichten vom 05.08.15

Dortmunder Tierseite

Tierschützerin zeigt Krallen

Jäger drohen, verwilderte Katzen einzufangen und ins Tierheim zu bringen

Killerkatzen oder Katzenkiller? Schwarz-Weiß-Rethorik im Streit um das neue Landesjagdgesetz. Danach dürfen Jäger keine wildernden Katzen mehr schießen. In Dortmund wurden in der Vergangenheit ohnehin kaum Katzen geschossen. Jedenfalls wurden nur wenige gemeldet. Trotzdem kochen bei dem Thema auch hier die Emotionen hoch - bei Jägern und Tierschützern.

In Dortmund registrierte die bei der Stadt angesiedelte Untere Jagdbehörde im vergangenen Jagdjahr drei geschossene Katzen, in 2013 war es keine, und auch in 2015 lief keine Katze Jägern vor die Flinte. Zumindest nicht offiziell. In ganz Nordrhein-Westfalen dagegen wurden im abgelaufenen Jagdjahr nach Angaben des Umweltministeriums 7595 wildernde Katzen geschossen.

Sorge um Artenvielfalt

Nachdem Katzen für Grünröcke tabu sind, fürchten Jäger eine explosionsartige Vermehrung der verwilderten Hauskatzen und sorgen sich um die Artenvielfalt im Revier, vor allem bei den Bodenbrütern. Ludger Baumeister vom Landesjagdverband in NRW hat angekündigt, dass die Jäger zum letzten Mittel greifen und Lebendfallen aufstellen könnten, um die eingefangenen Katzen anschließend im Tierheim abzugeben.

Bei diesem Vorschlag bekommt Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, Schnappatmung und faucht: "Die sind bescheuert." Verwilderte Katzen müsse man erst tagelang anlocken, bevor man sie einfangen könne. Außerdem könne man diese freilebenden Tiere nicht einsperren.

Bodenbrüter seien aufgrund ihrer Populationsdichte nicht im Bestand gefährdet, meint Scheffer, und das Problem mit wildernden Katzen sei keines von Dimension. Dennoch kann die engagierte Tierschützerin der Ankündigung des Landesjagdverbandes etwas Positives abgewinnen: "Sollen die Jäger doch die Katzen mit Lebendfallen einfangen. Wenn sie stundenlang hinter den Katzen herlaufen müssen, kommen sie nicht zum Abknallen. Dann ist das Wild auch geschützt."

Jörg Tigges, seit Anfang Mai neuer Vorsitzender der Kreisjägerschaft Dortmund, hält dagegen. Dass die wilde Katzenpopulation geregelt werden müsse, sei unstrittig: "Kein Jäger schießt gern Katzen. Bislang war das eine unangenehme Verpflichtung zum Schutz der Artenvielfalt." Alle Jäger seien "zufrieden, dass wir es nicht mehr müssen, doch gleichzeitig unzufrieden, dass Umweltminister Remmel die Alternative schuldig geblieben ist."

Remmel, so Tigges, habe das Thema ausschließlich für populistische Zwecke genutzt. Alle wollten schließlich den Wald gemeinsam nutzen. Tigges, der selbst vier Katzen hatte und Samtpfoten liebt: "Das ist eine Aufgabe, die das Ministerium lösen muss."

Drohung ein "Witz"

Sollten Jäger tatsächlich eingefangene Katzen im Dortmunder Tierheim abliefern, müsse er sie annehmen, sagt Leiter Dirk Rojahn. Doch er hält die Drohung für einen "Witz". Jäger machten die Probleme größer als sie seien. "Die drohen jetzt damit, das tun die sowieso nicht."

Das Problem vogelfressender Katzen habe es schon immer gegeben, weiß der Tierheimleiter, "das haben wir nicht nur im Wald." Hunde, die im Wald das Wild jagden, verursachten größere Schäden. "Die scheuchen die Rehe auf, und die laufen vors Auto."

Aber, meint Rojahn zum Schluss, Simbabwe, wo Löwe Cecil von einem Großwildjäger gegen Geld im Nationalpark erlegt wurde, das sei "viel schlimmer".

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 05.08.15

Dortmunder Tierseite

30 Tonnen Sylt-Sand für die Hundewiese

Recycling nach der Gourmedo

Als Erika Scheffer, langjährige Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund, in der vergangenen Woche aus dem Büro in der Berswordthalle trat und ihr Blick auf den Sand vom Südstrand beim Schlemmerfestival Gourmedo fiel, kam ihr eine Idee: "Den Sand könnten wir gut gebrauchen für die säuberungsbedürftige Hundewiese im Stadtgarten."

Gesagt, getan. Erika Scheffer stiefelte sofort los und sprach den Initiator des Südstrands, Hans Schulenburg, an, ob sie den Sand nach Ende von Gourmedo haben könne. Klar konnte sie, so musste Schulenburg die 30 Tonnen Sand, die für das Sylt-Feeling gesorgt hatten, nicht wieder wegfahren.

Doch wie sollte Erika Scheffer den Sand zur Hundewiese bekommen, die nur wenige Meter vom ehemaligen Südstrand entfernt liegt? Sie stieß nach Rücksprache beim Tiefbauamt auf die Dortmunder Tiefbaufirma Kneip. Geschäftsführer Norbert Janowczyk erklärte sich bereit, für "kleines Geld" und die gute Sache einen Radlader bereitzustellen, der am Montag auch auf dem Friedensplatz anrückte und den Sand auf der Hundewiese im Stadtgarten abkippte. Verteilen muss der Tierschutzverein ihn allerdings selbst.

Auch hier hatte Erika Scheffer vorgesorgt und noch am vergangenen Freitag Zettel am Zaun der Hundewiese angebracht und die Hundehalter zur Mitarbeit aufgerufen. Aus dem Baumarkt hatte sie Besen geholt, damit die Helfer auch gleich den Friedensplatz mit fegen konnten.

Scheffer: "Wir haben die Hundewiese vor zwei Jahren von Grund auf neu mit Sand auffüllen lassen. Das hat 3500 Euro gekostet." Dieses Mal war nur eine Packlage nötig. "Da freuen sich auch die Hunde", meint Scheffer zufrieden.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 29.07.15

Kurz berichtet

59 Prozent für Kerbe im Katzenohr

Der Tierschutzverein und der Katzenschutzverein in Dortmund machen sich dafür stark, verwilderten Katzen bei der Kastration unter Narkose eine kleine Kerbe ins Ohr zu schneiden, damit sie nicht unnötigerweise ein zweites Mal zum Kastrieren eingefangen werden. Mit der Kastration will man ihre unkontrollierte Vermehrung verhindern. In manchen Bundesländern wird das so gehandhabt, in NRW stellt sich das Umweltministerium dagegen mit Verweis auf das Tierschutzgesetz. Bei einer Umfrage dieser Zeitung im Internet haben sich von 142 Usern 59 Prozent für die Kerbe ausgesprochen, 37 Prozent dagegen. Vier Prozent sind Katzen egal.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 22.07.15

Leserbriefe

Leser Radoslav Res zu unserem Artikel

"Brennende Kaninchen: Ermittlungen eingestellt" (15.7):

Spiritus und Co.: Keine Pflege der Tradition

Haben Sie schon mal versucht ein Fell, egal ob Kaninchen, Katze, Kamel, anzuzünden? Erst benetzt mit einer brennbaren Flüssigkeit gelingt es. Die Natur hat schon vorgesorgt.

Ich glaube nicht, dass in irgendwelchen Vorschriften die Benutzung von Brandbeschleunigern steht, und zur "Traditionspflege" gehören sie nicht. Damit sollte das Benutzen der Brandbeschleuniger in die Vorschrift als verboten geschrieben werden.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten / WAZ vom 16.07.15

Bei Kastration Kerbe ins Ohr

Tierschützer wollen Katzen unnötigen Stress ersparen/ Ministerium ist dagegen

Thunfisch ist das Mittel der Wahl, wenn Michael Jann, Vorsitzender des Dortmunder Katzenschutzvereins, verwilderte Katzenn mit einer Lebendfalle einfangen will, um sie kastrieren zu lassen. Doch immer wieder passiert es, dass schon kastrierte Tiere beim Tierarzt auf dem Operationstisch landen. Das ließe sich leicht verhindern - aber da spielt das NRW-Umweltministerium nicht mit.

Die Mitglieder des Katzenschutzvereins und des Tierschutzvereins wollen nicht zusehen, wenn Katzen todkrank und halb verhungert draußen herumstreunen und den nächsten Wurf Katzen bereits wieder im Bauch haben. Wirkungsvolles Mittel, der Überpopulation und dem Katzenelend entgegenzuwirken, ist die Kastration. Doch wie erkennt man, bevor man die Tiere einfängt, ob eine Katze kastriert ist oder nicht?

Das ist eine Frage, die auch die Dortmunder Tierschützer umtreibt. "Seit Jahren haben wir das Problem, dass - beim Tierarzt angekommen - ständig schon bereits kastrierte Tiere dabei sind", berichtet Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins. Das Einfangen sei unnötiger Stress für die schon kastrierten Tiere, ebenso das Einsperren und der Transport zum Tierarzt in einer engen Box. "Außerdem fallen etliche Kosten an, die vermieden werden können", sagt Erika Scheffer.

In einem Abwasch

Ihr Vorschlag: Während der Kastration unter Vollnarkose soll den Tieren - sozusagen in einem Abwasch - eine Kerbe ins Ohr gemacht werden. Dadurch lasse sich mit einem Fernglas schon von Weitem erkennen, dass eine Katze kastriert sei und nicht mehr eingefangen werden müsse, so Scheffer. Auch die Vertrags-Tierärzte des Tierschutzvereins plädieren für diese Kennzeichnung.

Deshalb bat der Tierschutzverein beim Veterinäramt der Stadt um die schriftliche Erlaubnis für Vertrags-Tierärzte, bei Kastration herrenloser Katzen so verfahren zu dürfen. Andere Städte wie Hamburg praktizieren das bereits seit Jahren, weiß Scheffer.

Auch die Veterinäre der Stadt Dortmund, so Stadtsprecher Michael Meinders, halten die fachgerechte Einkerbung in Vollnarkose für tolerabel - auch mit Blick auf unnötigen Stress, den man den Tieren damit erspare.

In anderen Bundesländern ist dieses Verfahren erlaubt, doch in Nordrhein-Westfalen steht das zum Umweltministerium gehörende Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) dagegen. Das Amt wiederum beruft sich dabei auf das Tierschutzgesetz, so Eberhard Jacobs, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Lanuv.

Das Gesetz lasse solch eine "Amputation" generell nicht zu, sagt Jacobs. Darunter falle auch die "teilweise Entnahme von Körperteilen und Gewebestücken". Als Ausnahmen seien nur das Chippen, also der elektronische Transponder unter der Haut und die Tätowierungen erlaubt. Jacobs: "Da sind uns die Hände gebunden, da können wir nicht drüber hinwegsehen."

Keine Tätowierung mehr

Leider gebe es aber in Dortmund bereits Tierärzte, so Michael Jann vom Katzenschutzverein, die eine Tätowierung nicht mehr anbieten wollen und nur noch auf den Chip setzen. Der sei aber für Katzenfänger aus der Entfernung nicht zu erkennen. Die während der Kastrationsnarkose geschnitte Ohrkerbe dagegen, so Jann, "sei ein hilfreiches Instrument, um auch bei größeren Gruppen von Streunern ein Mehrfachfangen zu vermeiden."

Für Erika Scheffer ist das letzte Wort dazu nicht gesprochen. Als Mitglied im Präsidium des Landestierschutzverbandes will sie die Auslegung des Tierschutzgesetzes in diesem Fall noch einmal auf Landesebene diskutieren: "Wir werden dafür kämpfen." Das Dortmunder Veterinäramt unterstützt sie dabei.

     
   
     
   

WAZ vom 15.07.15

Brennende Kaninchen: Ermittlungen eingestellt

Tiere krochen aus Osterfeuer

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu den brennenden Kaninchen von Großholthausen eingestellt. Der Fall hatte im Frühling für viel Aufsehen in Dortmund gesorgt: Zwei brennende Kaninchen waren aus einem Osterfeuer in Großholthausen gekrochen und vor den Zuschauern verendet.

Ihr Tod hatte eine Diskussion losgetreten, ob Osterfeuer noch vereinbar mit dem Tierschutz seien. Der Tierschutzverein Groß-Dortmund erstattete daraufhin Anzeige gegen den Veranstalter des Feuers. Der Vorwurf: Das Holz sei vor dem Anzünden nicht vorschriftsgemäß umgeschichtet worden.

Doch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben nun ein anderes Ergebnis. Mehrere Zeugen hätten unabhängig voreinander ausgesagt, dass sie gesehen hätten, wie der Veranstalter den Holzstapel wenige Stunden vor dem Beginn des Osterfeuers umgeschichtet hätte, so Staatsanwalt Elmar Pleus:: "Damit wurden alle Vorschriften beachtet." Der Veranstalter könne nichts dafür, wenn nach dem Umschichten erneut Tiere in den Stapel kriechen.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 24.06.15

Tierseite

Wohin mit dem Tier im Urlaub?

Die Sommerferien stehen vor der Tür, und beim Tierschutz-Verein Groß-Dortmund klingelt ständig das Telefon. Viele wollen ohne Tier in den Urlaub fahren, wissen aber nicht wohin mit ihrem Schützling.

Nimmst du mein Tier.....

Verein hat vor den Ferien mit Vermittlungen alle Hände voll zu tun

Für Tierbesitzer stellt sich vor den Ferien oft die eine Frage: Wohin mit meinem Tier, wenn ich in Urlaub bin? Auch in Dortmund ist die Angelegenheit vertrackt. Tierpensionen gibt es nicht, Tierheime sind eine Rarität und auch nur in aussichtslosen Situationen eine Lösung. Daher bieten Tierschützer ihre Hilfe an.

Keine Tierpensionen und gerade mal ein einziges Tierheim in Dorstfeld. So stellt sich die Lage in Dortmund dar. Das einzige Tierschutzzentrum "Hallerey" in Dorstfeld muss zudem eine gewisse Kapazität für Notfälle und Fundtiere freihalten, hat somit kaum Platz für Pensionstiere. Der Dortmunder Tierschutzverein Groß-Dortmund bietet daher eine weitere Möglichkeit an. Mit der kostenlosen Aktion "Nimmst du mein Tier - nehm´ich dein Tier" wird versucht, das Problem ein wenig aufzufangen. Die Aktion gibt Tierbesitzern die Chance, ihre Tiere während der Urlaubszeit vorübergehend an andere Tierbesitzer, die dann als "Sitter" fungieren, zu vermitteln.

Telefon klingelt pausenlos

Die Aktion läuft das ganze Jahr unter dem Motto "Von Bürgern für Bürger". Aber gerade jetzt, kurz vor Beginn der Sommerferien, klingele pausenlos das Telefon, sagt Angelika Lach. Sie ist Mitarbeiterin beim Dortmunder Tierschutzverein. Ruft ein Tierbesitzer an, der in den Urlaub fährt und von dem Service Gebrauch machen will, regelt sie alles und sucht in den Informationen aller gelisteten Tierbesitzer nach einem passenden Abnehmer.

"Meist" sagt sie "kommt ein Hund auch zu einem anderen Hundebesitzer". Wichtig sei dabei, dass die Vermittlung rechtzeitig vor Urlaubsantritt geschieht, damit sich die Tierbesitzer kennenlernen können - und auch das Tier einen ersten Eindruck vom vorläufigen Heim bekomme.

     
   
     
   

Südwest Zeitung Ausgabe Mai 2015

Die "Hundewiese" an der Kieferstraße - genutzt, beliebt auber wenig unterstützt

Sie gehört zu den ersten Anlagen dieser Art, die in Dortmund vom Tierschutzverein Groß-Dortmund e.V. errichtet wurde, die Hundefreilauffläche an der Kieferstraße. Sie liegt direkt im Bürgerpark und wird seit der Fertigstellung vor circa 12 Jahren regelmäßig von Vierbeinern und ihren Haltern genutzt. Hier können die Hunde im Freigang ungestört spielen, rennen, toben und sich lösen, ohne dass der Halter nach Autos und Passanten Ausschau halten muss. Hier werden auch wichtige Sozialkontakte gepflegt, sowohl für Zwei, als auch Vierbeiner!

Was aber viele gar nicht wissen: nicht die Stadt Dortmund unterhält und betreibt die Hundewiese in Hombruch mit Geldern der Hundesteuer, sondern der Tierschutzverein Groß-Dortmund. Der Verein betreibt und unterhält insgesamt 17 Hundefreilaufflächen in Dortmund, wofür jährlich über 80.000 Euro Unterhaltungskosten anfallen. Vom Rasen- und Baumschnitt über Kotentsorgung bis hin zu Bekämpfung der Spuren des wachsenden Vandalismus (neulich wurden über Nacht sogar Zaunelemente auf einer Fläche in Brackel gestohlen!) fällt regelmäßig viel Arbeitsaufwand an. Damit auch weiterhin die Freilaufflächen für des "Menschen besten Freund" zur Verfügung stehen können, ist der Tierschutzverein auf Spenden angewiesen. "Im letzten Jahr kamen wir für ganz Dortmund nur auf 600 Euro Spenden, "so der Beauftragte Ralf Pusch für die Freilaufflächen in Dortmund. "Das ist gemessen an der steten und selbstverständlichen Nutzung der Flächen leider sehr wenig" bemerkt er enttäuscht. Hier nun der Appell an alle Hundehalter, die den Vorzug der Hundeflächen gern nutzen: Bitte unterstützen Sie den Tierschutzverein Groß-Dortmund e.V. , damit das Angebot für Hund und Halter weiterhin in diesem Rahmen bestehen kann! Spenden bitte an: Tierschutzverein Groß-Dortmund e.V., BIC DORTDE33XXX, IBAN. DE83 4405 0199 0301 0246 49. Weitere Informationen erhält man auf der Webseite unter: www.tierschutzverein-dortmund.de

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 06.06.15

Kurz berichtet

Diskussion über Massentierhaltung

Der Tierschutzverein Groß-Dortmund lädt am Montag (8.6.) zu einer Podiumsdiskussion über "Industrielle Massentierhaltung und Alternativen dazu". Beginn ist um 19 Uhr im Mercure Hotel Dortmund Centrum (früher Römischer Kaiser), Olpe 2. Auf dem Podium sitzen unter anderem Thomas Schröder, Präsident Deutscher Tierschutzbund, Hugo Gödde (Neuland-Fleisch), Hans-Heinrich Wortmannn, (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband, die Tiermediziner Dr. Karl Fikuart und Dr. Alfred Bialas sowie Erika Scheffer, Vorsitzende des Tierschutzvereins. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 54 32 00.

     
   
     
   

City-Anzeiger vom 06.06.15

Diskussion über Tierhaltung

Stadtmitte. Der Tierschutzverein lädt am Montag, 8 Juni, um 19 Uhr ins Mercure Hotel Centrum, Olpe 2 ein. In einer Diskussionsrunde soll über das Thema Industrielle Massentierhaltung und Alternativen dazu gesprochen werden. Um eine Anmeldung wird unter Tel. 81 83 96 gebeten.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 22.05.15

Nur mit Schlüssel auf Hundewiese

Dortmund. Der Dortmunder Tierschutzverein kann die Unterhaltung der 17 Hundeauslaufflächen im Stadtgebiet nicht mehr aus seiner Tasche zahlen und will von den Nutzern künftig ein Nutzungsentgelt von 60 Euro im Jahr. Dafür gibt´s einen Schlüssel zum Tor.

60-Euro-Schlüssel für die Hundewiese

Tierschutzverein kann die 17 Auslaufflächen im Stadtgebiet nicht mehr finanzieren

Auf den 17 umzäunten Hundeauslaufflächen im Stadtgebiet dürfen sich die Vierbeiner seit nunmehr 14 Jahren ohne Leine austoben. Damit könnte bald Schluss sein - es sei denn, Herrchen und Frauchen sind bereit, einen Schlüssel fürs Tor zu kaufen - für 60 Euro im Jahr.

Die Flächen gehören der Stadt, aber die Hundewiesen werden vom Dortmunder Tierschutzverein betrieben, und der kann die laufenden Kosten von rund 80 000 Euro im Jahr nicht mehr aus seiner Schatulle bestreiten, sagt die Vorsitzende Erika Scheffer: "In zwölf Jahren haben wir mehr als eine Million Euro in die Hundewiesen gesteckt und allein dafür zwei Erbschaften verbraucht." Für Zäune, Bänke, Papierkörbe, regelmäßiges Mähen der Wiese und die Beseitigung von Dreck durch den Pflegedienst. "Das können wir uns als Verein nicht mehr leisten, zumal die Spenden seit drei Jahren zurückgehen."

Fünf Euro im Monat

Die Bezirksbürgermeister der zehn betroffenen Stadtbezirke sollen in der nächsten Woche Post bekommen mit der Aufforderung, Geld aus ihrem Fonds für die Unterhaltung der Hundewiesen beizusteuern. Der Rest soll von den Nutzern kommen. Der Vorstand des Tierschutzvereins, berichtet Erika Scheffer, habe bereits im Februar beschlossen, ein Nutzungsentgelt einzuführen. Nutzer sollen 60 Euro für einen Schlüssel (mit Ausweis) zur Wiese zahlen. Der Schlüssel gilt jeweils für ein Jahr und kostet 60 Euro. Scheffer, gelernte Kauffrau: "Das sind fünf Euro im Monat. Eine Schachtel Zigaretten."

Zurzeit arbeite der Verein an einem Antrag an das Tiefbauamt zum Einsetzen der Schlösser. Man werde nach dem Einbau auch Kontrolleure herumschicken, kündigt Scheffer an. Wer unberechtigt auf der Wiese angetroffen werde, erhalte Hausverbot. Wer mit seinem Schlüssel Unbefugte auf die Wiese lasse, dem werde der Schlüssel entzogen.

Hundesteuer ist außen vor

Der Besuch der Hundewiese habe nichts mit der Hundesteuer zu tun, betont die Tierschutzvereinsvorsitzende, "die Hundewiesen gehen auf unser Konto, und wir sind ein gemeinnütziger Verein." Man sammle zwar einmal im Jahr unter den Nutzern für die Hundewiese, doch viel komme dabei nicht heraus: "Stattdessen wollen die Halter am liebsten noch einen Regenpavillon und möglichst einen Kaffeeautomaten.

Sollten die Bezirksvertretungen nicht bereit sein, aus ihren Fonds Geld beizusteuern oder sich nicht genug Schlüsselkäufer finden, "müssen wir uns mit dem Gedanken tragen, Hundewiesen stillzulegen", sagt Scheffer.

     
   
     
   

WAZ vom 13.05.15

Eigenheime für Fledermäuse

Droste-Hülshoff-Realschüler übergeben selbstgebaute Nistkästen

Kirchlinde. Seit über einem Jahr gibt es an der Droste-Hülshoff-Realschule für interessierte Schüler die Möglichkeit, an der Tierschutz AG von Holger Over, Tierschutzlehrer teilzunehmen.

Gerade hat der Tierschutzbeauftragte für den Tierschutzverein Groß-Dortmund mit einer kleinen Gruppe von Schülern der 8. Jahrgangsstufe mehrere Fledermauskästen, für die auch in Dortmund heimischen Säuger gebaut.

Nach Absprache mit dem Naturschutzhaus im Westfalenpark, übergaben stellvertretend zwei Schüler der Tierschutz AG, Alexander und Timo, die selbstgebauten Fledermauskästen zur weiteren Nutzung an Gerd Ruppert und Jürgen Rysi von der Agard.

Bald können im Westfalenpark heimische Fledermäuse, wie zum Beispiel der kleine Abendsegler oder die Zwergfledermaus in diese Kisten einziehen. Im Auftrag des Tierschutzvereins besucht Holger Over auf Anfrage interessierte Schulen und ähnliche Einrichtungen und vermittelt den Kindern den Tierschutzgedanken.

Die Themenauswahl kann dabei vorher ganz individuell mit dem Mitarbeiter des Tierschutzvereins, der selber zwei Katzen zuhause hat, abgesprochen werden. Ob nun Haus-, Nutz- oder Wildtierbereich, alles ist im Prinzip möglich. Auch fachliche Begleitung beim Tierheim oder Zoobesuch oder zu Workshops bietet Holger Over an.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 13.05.15

Dortmunder Tierseite

Urlaubsvertreter für Tiere benötigt

Der Dortmunder Tierschutzverein benötigt dringend Pflegestellen und Urlaubs-Ansprechpartner für Hund, Katzen und Kleintiere.

Interessenten, die einem Tier von Urlaubern vorübergehend ein Zuhause bieten wollten, dürfen sich gern beim Tierschutzverein unter der Telefonnummer 81 83 96 melden.

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